Wontanará

»Tänze und Musik Afrikas in Leipzig« (wontanaraleipzig.com/djembe-kollektiv-wontanara).

»Das ›Musikkollektiv Wontanara‹ ist ein Kollektiv von MusikerInnen und Tänze­rIn­nen, die in Leipzig leben und für die Kunst und Afrikanische Kultur begeistert sind. Das ›Kollektiv Wontanara‹, das mal in einer Besetzung von zwei und mal in einer Besetzung von über 15 Leu­ten auftritt, versteht sich mehr als das Ergebnis der regelmäßige Trommelkurse, Workshops der Musik und Tänze Westafrikas, die wir zusammen mit unseren Dozenten organisieren, als eine Band. Wir sind der Überzeugung, dass die Sprache der Musik als ein alternativer Weg der Ver­ständigung zwischen verschiedenen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen dienen kann. Musik bietet die notwendige Neutralität für grenzüberschreitende Begegnungen. Mit unser Arbeit, möchten wir, neben Spaß und Freude an Musizieren und Tanzen, auch eine nonverbale Sensi­bilisier[ung] durch die Sprache der Musik und die Vielfältigkeit der Kulturen in Leipzig fördern. Durch die Begegnung oder direkte Teilnahme an den künstlerischen Angeboten (Tanz und Musik Kurse, Workshops und Performances), möchten wir ein neues neutrales soziales Umfeld gegenüber anderen Kulturen schaffen, das als alternative Basis für Kommunikation zwischen Bürger aller Kulturen in Leipzig und anderswo dienen kann.« (Ebenda.)

»›Wontanara‹ ist ein Ausdruck der ethnische Gruppe der ›Susu‹ in Guinea-Conakry. Er bedeutet: ›Wir sind zusammen‹. ›Wontanara Leipzig‹ ist ein Kollektiv und ein Label von vernetzten MusikerInnen und TänzerInnen, die in Leipzig leben und ihre Begeisterung für die Kunst und Kultur Afrikas an die Bewohner und Besucher Leipzigs weitergeben möchten. Unseren Möglichkeiten entsprechend versuchen wir, die Musik und den Tanz Westafrikas an andere zu vermitteln. Zusammen mit unseren Dozenten organisieren wir regelmäßige Musik- und Tanz-Projekte, Trommelkurse, Konzerte, Workshops und Tanz Performances. Wir sind der Über­zeugung, dass die Sprache der Musik als ein alternativer Weg der Verständigung zwischen ver­schiedenen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen dienen kann. Musik bietet die not­wen­dige Neutralität für grenzüberschreitende Begegnungen. Wir unter­stützen zusammen mit unseren Künstlern verschiedene Kultur-, Migrations-, Kinder- und Jugend­lichen Vereine und Organisationen bei der Umsetzung ihrer Vorhaben. Gleichzeitig möchten wir durch die Konzeption von Projekten eine Struktur erschaffen, die zu Gunsten der Künstler des Kollektivs geht und sie ein Stückchen unabhängig macht. Wir möchten unsere Künstler mit Workshops über Themen wie Selbständigkeit als Musiker, Mikro-Musik Management, Produk­tionsprozesse, Urheberrecht, Verlagswesen, GEMA, Booking und Förderungsmöglichkeit für Mu­siker unterstützen und damit das Fundament unseres Kollektivs/Label und Netzwerk schaffen, denn ›Je mehr man kennt, je mehr man weiß, erkennt man: alles dreht im Kreis.‹ (Johann Wolfgang von Goethe) Mit unserer Arbeit möchten wir eine nonverbale Sensibilisierung durch die Sprache der Musik und die Vielfältigkeit der Kulturen in Leipzig fördern. Dies wollen wir zum Beispiel durch das lokale Engagement der Künstler in soziale, Bildungs- sowie Hilfsprojekte erreichen. Bisherige Kooperationen existieren mit: Deutsch spanische Freundschaft e.V. Leipzig, MEPa e.V. Leipzig, samofa e.V., LKJ Sachsen e.V., Verband binationaler Familien u. Partnerschaften e.V., 84. Mit­telschule Leipzig-Grünau, Kindergarten Musikus Leipzig, Grundschule und Musikschule Clara Schumann Leipzig, die Malteser e.V. Leipzig, Diakonisches Werk Innere Mission Leipzig e.V. Wir, als Künstlerkollektiv in Leipzig, sind bemüht, durch verschiedene Projekte die Vernetzung von Musikern und Tänzern zu fördern sowie die Begeisterung für die westafrikanische Musik und Tanzkultur in Leipzig bekanntzumachen und zu etablieren. Darüber hinaus ist es uns in Zeiten von weltweiten politischen Krisen, Flucht und Kriegen sehr wichtig, Menschen mit Migrations­hinter­grund und Geflüchteten, die in Leipzig eine neue Heimat gefunden haben, zu stärken und ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu fördern. Deshalb sind wir an der Organisation von Projekten, die sich mit dem Abbau von Frem­den­feindlichkeit und Rassismus, der Aufklärung von Fluchtursachen sowie der Förderung von Austausch und Kontakt zwischen Leipziger Bürgern und Bürgerinnen mit und ohne Migra­tions­hintergrund beschäftigen, beteiligt. Insbesondere Letzteres ist unserer Meinung sehr gut durch nonverbale Sensibilisierung durch die Sprache der Musik möglich. Hierfür arbeiten wir mit verschie­denen Vereinen und Organisationen der Zivilgesellschaft in Leipzig, wie beispiels­weise dem Verein Migration-Entwicklung-Partizipation (MEPa e.V.), der Deutsche-Spanischen Freundschaft e.V., dem naTo e.V., dem WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V. oder Haus Steinstraße e.V. zusammen, aber auch mit Kooperationspartnern auf Bundesebene, wie zum Beispiel Ent­wick­lungspolitik Netzwerk Sachsen ENS e.V, und NeMO e.V. Zu unseren Förderern gehören unter anderem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das Land Sachsen, die Stadt Leipzig, das Referat für Integration und Migration der Stadt Leipzig, das Förderprogramm Demokratie Leben, Leipzig Ort der Vielfalt, das Stadtumbaumanagement Leipziger Westen und Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung gGmbH (Projekt Vote D).« (wontanaraleipzig.com/wontanara-leipzig)

(Mitglieder neben anderen)

Lancei Dioubate – Percussion. »Lancei Dioubate bringt nach Leipzig ein[en] neue[n] Schwung in die West­afrikanische Leipziger Musikszene. Nicht nur seine Virtuosität ist zu schätzen, sondern sein pädagogisches Konzept und seine Geduld auch! Mann geht nach 90 min. Unterricht, mit viel [n]eue[m] [W]issen und ein[em] [s]uper Gefühl, nach Hause.« (wontanaraleipzig.com/lancei-dioubate)

Roberto Fratta – Percussion.

Billy Nankouma Konaté – Percussion. »Der 1977 in Conakry/Guinea geborene Sohn des großen Trommel­meisters Famoudou Konaté spielte bereits mit 7 Jahren mit seinem Vater die traditionelle Musik der Malinke. Alles, was er sich wünschte, war, ein großer Djembeföla zu werden, denn seine Liebe galt der Musik. Er folgte seinem Traum und wurde über Jahre auf den traditionellen Festen der Malinke durch seinen Vater ausgebildet. Von 1987 an verbrachte er 2 Jahre im Dorf ›Sangbarala‹, wohin er mit seiner Mutter gegangen war. Hier lernte er viel über die Kultur und vor allem die Musik seines Volkes. Anschließend führte ihn sein Weg zurück nach Conakry, wo er die Ausbildung auf den traditionellen Festen mit seinem Vater fortsetzte. Im 1991 gedrehten Film ›Djembe-Fola‹ von Mamady Keita war er als Musiker dabei, als Mamady und Famoudou zusammentrafen. 1993 rief er das Ballett ›Hamana Sabougnouma‹ ins Leben. Es war ein traditionelles Ballett, dessen Mitglieder Billy auch im Trommeln und Tanzen unterrichtete und das bald auch in den verschiedenen Regionen Guineas auf Tournee ging. Seit Billy 1996 das erste Mal nach Europa gereist ist, ist er regelmäßig wiedergekommen, um Workshops, Kurse und Konzerte in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz, Italien etc. abzuhalten, bis er sich mit seiner Familie 2002 in Marburg niederließ. Hier unterrichtet er auch in ›LaPercussion‹, Zweigstelle des ›TamTam­Mandingue‹. Seit 2005 wohnt er in Dudenhofen in der Pfalz. Dort, wie auch in Speyer, unterrichtet er in fortlaufenden Kursen für verschiedene Niveaus. Im Winter bietet Billy Workshops in Guinea an und reist in sein Dorf. Ab 2008 finden seine Workshops in ›Yembeya‹, einem Viertel in Conakry, wo Billy seine eigene Trommelschule ›Konatekounda‹ errichtet hat, statt. 2002 war Billy als Djembé- und Doundounspieler dabei, als sein Vater Famoudou mit ›Hamana Föli Kan‹ in Europa auf Tournee war. Auch 2004 begleitete er Famoudou mit seinem Ensemble auf Europa- und Japantournée. Billy wirkte an allen CDs seines Vaters mit und brachte 2003 seine erste eigene CD ›Saboule Möyala N’Wölobalou Kobarika‹ heraus. Im Frühjahr 2005 erschien seine zweite CD, ›M’Badakan‹, 2006 folgte die dritte: ›Iniké Papa‹. 2008 brachte er zusammen mit Uschi Billmeier die CD ›Siyara Manden Mansa‹ heraus. Der Erlös aus dem Verkauf dieser CD fließt ausschließlich in sein Kinder­projekt in Guinea: in Yembeya werden die Kinder kostenlos in der traditionellen Musik Guineas unterrichtet. In der Zeit, in der Billy nicht da ist, wird ein Lehrer finanziert, der in Billys Namen und Auftrag tätig ist. Außerdem hat sich Billy 2008 mit einigen Deutschen zusammengetan, um die Schule in Sangbarala zu unterstützen. Nahziel ist der Bau zusätzlicher Schulräume sowie die Finanzierung von zusätzlichen Lehrern, um allen Kindern einen kostenlosen Zugang zu Bildung und somit einer Chance für die Zukunft zu verschaffen. Billy Nankouma Konaté ist einer der bemerkenswertesten Percussionisten seiner Genera­tion, der es versteht, den Menschen auf professionelle Art die Kultur seines Volkes, der Malinke, näherzubringen.« (wontanaraleipzig.com/billy-nankouma-konate)

KONZERT WONTANARÁS AUF DEM 1. INTERKULTURELLEN FESTIVAL AFRIKA-FEST 1000 DRUMS AM 27. JULI 2019 IN HALLE D DER KULTURFABRIK WERK 2 IN LEIPZIG

Kurse des Kollektives Wontanará

Bilder und Klänge aus dem Kollektiv Wontanará

Kalender der Veranstaltungen des Kollektives Wontanará

Unser Dank gilt Herrn Roberto Fratta für seinen Rat und freundliche Unterstützung unseres Festivalprojektes und Vereines in vielen Fragen.

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